14 Tipps auf dem Weg zum Fußballprofi

Wenn die Profis in die großen Stadien einlaufen, verfolgen unzählige Kinderaugen mit dem Wunsch das Spiel, es ihnen irgendwann gleich zu tun. Fußballprofi werden – der Traum vieler Jungs schon im Kindergartenalter. Am Ende schaffen es die Wenigsten, denn vor dem Erfolg steht ein langer, harter Weg. Alternative? Ihr könnt ja auch Basketballprofi werden.

1. Ohne Talent geht es nichtSelbst der fleißigste Nachwuchsspieler wird kein Profi, wenn er nicht die passenden Voraussetzungen mitbringt. Dazu gehört von Haus aus eine große Portion Talent.

2. Eine Prise Glück

Auch ein talentiertes Kind muss zunächst entdeckt werden. Zwar sind die Scouts der großen Vereine immer aktiv auf der Suche, nur müssen sie eben auch genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Spiel scouten. Und genau dann sollte der Nachwuchskicker einen möglichst guten Tag haben…

3. Je jünger je besser

Je jünger der Spieler entdeckt wird und in einen fördernden Verein wechselt, je früher erhält er eine gute Ausbildung. Das fängt je nach Nachwuchsleistungszentrum schon mit U8 Mannschaften an.

4. Ehrgeiz

Wer es schon jung in eine gute Mannschaft schafft, wird schneller an seine Grenzen stoßen. In der Dorfmannschaft des Heimatvereins waren die Kinder meistens die unangefochtenen Stars, im Nachwuchsleistungszentrum sind sie plötzlich einer unter Vielen. Nun gehört eine gesunde Portion Ehrgeiz dazu, um am Ball zu bleiben und seinen Standpunkt zu behaupten.

5. Verzicht – schon als Kind

So gut die Kinder auch sind – auf der Nase rumtanzen lassen sich die Trainer nicht. Schon früh haben die Jungs mehr Trainingseinheiten als ihre Kumpels im Dorf. Das erfordert einen organisierten Zeitplan, denn die Schule muss auch funktionieren. Während die Freunde im Hochsommer mal ein Training sausen lassen und das Freibad besuchen, gibt es für den Profi-Nachwuchs keine Ausnahmen. Liegt der Kindergeburtstag des Freundes zeitgleich mit einem Spiel oder Turnier, geht der Sport vor. Disziplin und oft auch Verzicht sind Grundvoraussetzungen schon für kleine Kicker.

6. Fun, Fun, Fun

Hört sich hart an – ist es auch. Darum ist Spaß die Basis auf dem Weg zum Profifußballer. Leuchtende Augen, wenn Fußball im Fernseher läuft und der unweigerliche Zwang, gegen jeden Ball, jede Dose und jeden großen Stein auf dem Weg zu treten sind gute Anzeichen…

7. Fußball ist ein Teamsport

Sich einfügen, zurückstecken und für das Team Entscheidungen mittragen, auch wenn man anderer Meinung ist, gehört dazu. Wer das nicht kann, sollte besser eine Einzelsportart wählen. Als Profi steckt aber noch mehr dahinter. Seine Mitspieler kann man sich nicht aussuchen – da heißt es Akzeptanz zeigen, auch wenn man privat nicht wirklich befreundet ist.

8. Rückschläge hinnehmen

Rückschläge gehören immer dazu, wer den Kopf in den Sand steckt, hat im Profisport nichts zu suchen. Das können Misserfolge mit er Mannschaft oder persönliches Versagen sein. Immer wieder heißt es aufrappeln und weiter kämpfen.

9. Mentale Stärke 

Ein Anpfiff vom Trainer, harte Worte der Mitspieler oder derbe Kritik von den Fans – ein Fußballprofi muss so einiges einstecken. Nur, wer nicht nur körperlich, sondern auch mental stark ist, kann auf Dauer in dem Business überleben.

10. Disziplin 

Schon kleine Kicker brauchen eine Menge Disziplin, das setzt sich durch das ganze Sportlerleben fort. Im Teenageralter, wenn die Kumpels feiern gehen und die Mädels interessant werden, gibt so mancher talentierte Jungfußballer seine Träume auf, weil er auf Partys und die Liebe nicht verzichten möchte.

11. Gesunde Ernährung

Gerade für junge Sportler ist es gar nicht so einfach, Alkohol, Fast Food und Süßigkeiten durch eine vollwertige, nährstoffreiche Ernährung zu ersetzen, und zwar immer. Auf höchstem Niveau funktioniert der Körper nur, wenn er optimal versorgt wird.

12. Kraft, Ausdauer und Fitness trainieren

Auch wenn es sich einige Fußballer wünschen – nicht jedes Training findet mit Ball statt. Krafttraining steht genauso auf dem Programm, wie Fitness. Statt der Fußballschuhe werden die Joggingschuhe geschnürt und Laufen ist angesagt. Neben Kondition wird auch Koordination regelmäßig trainiert.

13. Spielverständnis

Andere Trainingseinheiten haben gar nichts mit körperlicher Anstrengung zu tun. Dann werden Taktiken besprochen, Spielsituationen erklärt oder vergangene Spiele analysiert. All das kann man lernen, Spielverständnis dagegen sollte Profis im Blut liegen. Sie ahnen die nächsten Spielzüge voraus und haben immer ein Gespür dafür, wo sich Mit- und Gegenspieler gerade befinden.

14. Umgang mit Medien

Ein gesunder Umgang mit Medien wird immer wichtiger, auch als Sportler. Dazu gehört die Überlegung, wie man sich in den sozialen Netzwerken präsentiert – denn was einmal in der digitalen Welt landet, lässt sich kaum noch rückgängig machen. Eine gute Ausdrucksform bei Interviews ist ebenso bedeutend, wie der Umgang mit Reportern in jeder Situation. Denn es ist sicher nicht einfach, immer freundlich zu bleiben, obwohl man gereizt, genervt oder enttäuscht ist.

2 Comments

  1. Naja also ich denk der Vater spielt auch ne entscheidende Rolle bei sowas…wenn der den Jungen nicht treibt, wird das nix.

    1. Da ist was dran. Mit Sicherheit hat man einen großen Vorteil davon, wenn der Vater mitfiebert, sehen wir genauso. Danke für deinen Kommentar.

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